REVIEW: Rhye „Home“

Wohltuend wie ein gemütliches Zuhause: Rhye ermutigt uns mit seinem Album „Home“, die eigenen vier Wände als Refugium zu entdecken.

Den kreativen Anker für Mike Miloshs (Rhye) neustes Werk „Home“ setzte eine Grundüberzeugung seines Vaters. Nämlich Musik nur dann als wertvoll zu verstehen, wenn sie in der Lage sei, im Gegenüber eine Sinneserfahrung auszulösen. Egal, in welche Richtung und mit welchem Equipment. Führt man sich nun „Home“ zu Gemüte, so ist recht schnell klar, dass hier ein eher positiv konnotiertes Emotionsspektrum den Ton angibt. Songs wie „Hold You Down“ oder „Sweetest Revenge“ strahlen Wärme und Liebe aus. Liebe, die ein Element mit einem anderen verbindet wie ein stabiles Band. Das kann ein anderer Mensch, aber eben auch ein Ort sein, der uns erdet und Energie spendet. Sich auf das vierte Studioalbum des gebürtigen Dänen einzulassen, ist folglich keine schwere Übung. Die souligen Melodien laden förmlich dazu ein, ein Lächeln aufzusetzen und den Moment als solchen zu genießen. Getragen von der sanften Stimme Miloshs wird die Platte schnell zum Stimmungsaufheller. Schwere Gedanken haben in der Leichtigkeit der Instrumentierungen keinen Platz. Perfekt, um sich gegen die umgreifende Covid-19-Depression und die Dunkelheit des Winters zu wappnen.

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