REVIEW: Moon Duo „Stars Are The Light“

Genauso wie die Sterne am Himmel leuchtet auch Moon Duos siebtes Studioalbum „Stars Are The Light“ aus vollster Kraft.

Welchen Sound erwartet man von einer Band, die den Namen Moon Duo trägt? Am ehesten wohl einen atmosphärischen. Vielleicht gespickt mit psychedelischen Elementen. Definitiv aber verträumt und schwerelos. Und genau so klingt die Musik der Amerikaner auch. Mit Ausnahme von „Eye 2 Eye“, einem Track, der deutlich forscher als alle anderen auf „Stars Are The Light“ daherkommt, mäandern die acht Stücke behutsam vor sich hin und touchieren dabei Electronica, Psych-Rock und Dream Pop. Als ausgebildete Psychoanalytikerin ist es Sanae Yamada, die neben Wooden Shjips-Gitarrist Ripley Johnson den weiblichen Teil des Moon Duos bildet, gewohnt, tief in das menschliche Unterbewusstsein vorzudringen, um dort Antworten auf die essenziellen Fragen des Lebens zu suchen und sich sowohl mit Schatten- wie Glanzseiten unseres Daseins auseinanderzusetzen. Diese Tatsache hat sich auch auf die Texte der Platte ausgewirkt. Und zwar dahingehend, dass sich die Lyrics vorrangig Phänomenen der menschlichen Erlebniswelt widmen. Eingearbeitet in ein luftig aufbereitetes Klanggeflecht erobert „Stars Are The Light“ so Herz und Verstand.

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