REVIEW: Calexico and Iron & Wine „Years To Burn“

Nach fast fünfzehn Jahren, die ins Land ziehen mussten, setzen Calexico und Iron & Wine ihre Zusammenarbeit fort und veröffentlichen mit „Years To Burn“ ein Album, das den Charakter ihrer feingliedrigen Folk-Musik nachhaltig zu konservieren versteht.

Als zwei der wichtigsten zeitgenössischen Acts der Vereinigten Staaten haben sowohl Sam Beam (Iron & Wine) als auch Joey Burns und seine Jungs von Calexico eher wenig freie Kapazitäten in ihren Terminkalendern zu verzeichnen. Und doch pilgerten sie Ende 2018 gemeinsam ins Studio, um dort anzuknüpfen, wo sie seinerzeit mit der EP „In The Reins“ (2005) bewiesen hatten, wie gut sich ihre Talente ergänzen. Dem ist auch auf „Years To Burn“ so. Calexicos multiinstrumenteller Ansatz geht hervorragend in Beams bittersüßem Songwriting auf, derweil sich die Gesangsparts der beiden Frontmänner zu einer einzigen, sehr stabilen Einheit verbinden. Anhand von acht Songs demonstrieren Calexico and Iron & Wine, dass sie nach wie vor zu den ganz Großen in Sachen handgemachter Liederkunst gehören. Neben aller Liebe zur Tradition hält „Years To Burn“ auch immer wieder originelle Passagen bereit. Produktionstechnisch perfekt abgerundet dürfte die Platte in den Herzen vieler Fans, egal welchem der beiden Lager sie ursprünglich auch angehört haben, ein wärmendes Feuer entfachen.

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