REVIEW: Jessica Risker „I See You Among The Stars“

Emotionsgewaltig trotz des Verzichts auf große Effekthascherei. „I See You Among The Stars“ von Jessica Risker verleiht leisen Tönen viel Nachdruck.

Die Unendlichkeit des nächtlichen Himmels, mit all den darauf verstreuten kleinen Lichtern, hat den Menschen schon lange vor Themen wie Technologie und Fortschritt, Kunst, Kultur oder Wissenschaft beschäftigt. Vielleicht sogar noch bevor er sich mit Zweisamkeit und Liebe auseinandergesetzt hat. Auch heute bieten die unerschöpflichen Weiten des Firmaments noch immer eine wunderbare Grundlage, um sich verschiedensten Fragen zu stellen. Jessica Riskers „I See You Among The Stars“ tut Ähnliches. Mit schlichtem, dafür aber umso ausdrucksstärkerem akustischen Schuhwerk durchschreitet die Songwriterin eine schummrig leuchtende Kulisse, die ihre Kompositionen atmen lässt, anstatt sie unter einer aufgeblasenen Produktion zu vergraben. Die Stärke von Songs wie „Reassign Me“ oder „Cut My Hair“ liegt schlicht und ergreifend in Melodie und Text. Unterstützt wird der Gesamteindruck ferner nur durch spärlich platzierte Synthesizer und die Zerbrechlichkeit in Riskers Stimme. Eine Psych-Folk-Platte mit viel Potenzial.

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