REVIEW: The Voidz „Virtue“

Rotzig und ausgelassen. „Virtue“ von The Voidz ist ein Album, das uns lehrt, dass man das Leben nicht allzu ernst nehmen, sondern sich stattdessen vollends in seinen bunten Trubel schmeißen sollte.

Als wahrer Tausendsassa ist Julian Casablancas nicht nur die markante Stimme der Strokes, sondern mischt darüber hinaus auch noch in zahlreichen anderen Projekten mit. Eins davon nennt sich The Voidz und ist ein Zusammenschluss aus Casablancas und fünf anderen Musikern, vorrangig jenen, die ihm zuvor bereits als Backgroundband bei seinem Soloprojekt unter die Arme gegriffen hatten. Auf ihrem zweiten Album „Virtue“ nutzen The Voidz beherzt die gesamte Klangpalette, die der Rock als solcher zu bieten hat, statt sich auf nur wenige Nuancen zu begrenzen. Eine farbenfrohe akustische LP ist das Ergebnis. Eine, die neben aller Verschrobenheit und Vielschichtigkeit, von einem energetischen Grundton durchzogen wird. Mal verspielt elektronisch, mal psychedelisch, mal hart und unbeugsam – 15 Songs zeugen von einem ungeheuren Kreativitätsboost, den Amir Yaghmai, Jeff Kite, Beardo, Jake Bercovici, Alex Carapetis und Julian Casablancas wohl während ihrer gemeinsamen Zeit im Studio verspürt haben müssen.

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