PREMIERE: Jacob Bellens „Renegade“

Wenn ein Mann Emotionen zeigt, dann wird ihm das schnell als Schwäche ausgelegt. Wenn ein Mann es jedoch versteht, die Auswüchse seines Seelenlebens mit frischen Discobeats zu unterlegen und sich in seinen Texten derart zu öffnen, wie es der Songwriter Jacob Bellens tut, dann hat das nicht nur Stil, sondern verdient auch eine gehörige Portion Respekt. Warum? Weil der Däne mit seiner Offenheit eine Lanze für die Verletzlichkeit und Sensibilität seiner Geschlechtsgenossen bricht. Chapeau! Heute feiert der erste Vorbote seines kommenden, vierten Studioalbums „Trail Of Intuition“ bei uns Premiere. „Renegade“ ist ein eingängiges Stück Musik, das Bellens zu großen Teilen in einem Café schrieb und bearbeitete, welches von seinen Besitzern unermüdlich mit Manu Chao und Bob Marley beschallt wurde.

„Der Song gründet auf dem Gefühl, allein gelassen worden zu sein, nachdem jemand, den du liebst, nicht mehr länger Teil deines Lebens ist. Es geht darum, Angst zu haben, sich wieder zu öffnen. Darüber hinaus dreht sich der Track aber auch um die Tatsache, desillusioniert zu sein, was die Träume, die man hatte, als man heranwuchs, betrifft. Die erste Version von ‚Renegade‘ war ähnlich programmiert wie die jetzige. Rune Borup, der den Song produziert hat, half einzig dabei, ihm einen etwas präsentableren Schliff zu verpassen. Ich erinnere mich noch, wie ich mit dem Beat herumspielte. Irgendwann im Januar 2016 oder so. Ich hatte gerade mein Akai LPK25 bekommen. Ein kleines und kompaktes Minikeyboard.“

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