WIN: Emily Haines & The Soft Skeleton „Choir Of The Mind“

Dass Mitglieder von Bands parallel zu diesen auch immer wieder an Soloprojekten arbeiten, das ist lange schon kein Ausnahmephänomen mehr in der Musiklandschaft. Bereits die Beatles hatten sich abseits ihres Erfolgsquartetts eigenständige Karrieren aufgebaut. Schließlich lassen sich so eigene Ideen deutlich kompromissloser durchsetzen, als wenn man sie noch mit mindestens einem anderen Menschen besprochen werden müssen. Auf sich allein gestellt sind der Experimentierfreude kaum Grenzen gesetzt – sowohl hinsichtlich der lyrischen Themenfindung, als auch bezüglich der Instrumentierung oder des generellen Umgangs mit der eigenen Kunst. Für Emily Haines, Frontfrau der kanadischen Indierock-Band Metric, geht die Bedeutung ihrer Solokarriere jedoch noch ein ganzes Stück weiter. Sie sieht in ihr eine Art Anker, der ihr Bodenhaftung verleiht und es ihr ermöglicht, die eigene Gefühlswelt deutlich stärker zu erforschen, als es an der Seite ihrer Kollegen Joshua Winstead, Joules Scott-Key und James Shaw möglich ist. Zehn Jahre nach „Knives Don’t Have You Back“ (2006) und ganze zwanzig nach ihrem Debüt „Cut In Half And Also Double“ (1996), machte sie sich im Herbst des letzten Jahres an die Verwirklichung von „Choir Of The Mind“.

Als Mischung aus Panikattacke und Wiegenlied beschreibt Haines ihr mittlerweile drittes Soloalbum, das sie unter dem Pseudonym Emily Haines & The Soft Skeleton herausgibt. Und damit trifft sie das Wesen der Platte recht gut – nutzt diese doch das Kontinuum zwischen Zerbrechlichkeit und Stärke, zwischen Rast und Aufbruch, in vollem Maße aus. Genauso vielfältig wie die Emotionen der 43-Jährigen sind auch die Stimmungen, die Songs wie „Legend Of The Wild Horse“, „Fatal Gift“ oder „Perfect On The Surface“ heraufbeschwören. Haines eigenwilliger, extravaganter Gesang fungiert dabei gleichzeitig als höchst intimes Hauptinstrument und Mittel der Kontaktaufnahme, um sich auf expressiver Ebene mit ihren Hörern verbinden zu können. Darüber hinaus wirkt aber auch die insgesamte akustische Bandbreite deutlich bunter, als es noch auf den Vorgängeralben der Fall war. Neben dem für Haines typischen Klavierarrangements, die vor allem „Knives Don’t Have Your Back“ beherrschten, sind es dieses Mal elektronische Elemente, Loops und Drumcomputer, die das Album vorantreiben und seinen Charakter schleifen. Das mag der Tatsache geschuldet sein, dass ihr Bandkollege James Shaw die Produktion von „Choir Of The Mind“ übernahm, oder auch dem Fakt, dass einige Songskizzen aus der Zeit stammen, in der Metrics letztes Album „Pagans In Vegas“ Form annahm. Egal, welche Gründe es auch gewesen sein mögen, am Ende bleibt festzuhalten, dass „Choir Of The Mind“ sowohl als eigenständiges wie auch ergänzendes Werk zu all den früheren Veröffentlichungen unter Haines Fittichen ganz wunderbar funktioniert.


GEWINNSPIEL

Um ein CD-Exemplar von Emily Haines & The Soft Skeletons „Choir Of The Mind“ zu ergattern, das uns Oktober Promotion zur Verfügung gestellt hat, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspiel-Foto.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Choir Of The Mind“ an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Montag, der 18.09.2017.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken unsere Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu Emily Haines & The Soft Skeleton gibt es hier:
Website | Facebookseite | Soundcloud

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