WIN: Yalta Club „Hybris“

yalta-clubLasset die Brücken brennen! Nachdem die deutsch-französische Band Yalta Club mit ihrem gleichnamigen Debütalbum eine recht aufregende akustische Visitenkarte in die Welt entsendet hatte, schickt sie mit „Hybris“ ein Zweitwerk nach, das so ganz und gar nicht in die Schuhe seines Vorgängers passen will. Anstatt das weiterzuführen, was auf „Yalta Club“ begonnen wurde – nämlich ein multiinstrumentelles Feuerwerk zu entzünden, das irgendwo zwischen Folk, Pop und Funk zu verorten ist – siedelt das Sextett mit seinen neuen Songs in die unendlichen Weiten des experimentellen Indierocks über. Konsequent und ausnahmslos. Yalta Club selbst beschreiben diese Entwicklung als einen natürlichen, intuitiv geleiteten Prozess, der seinen Anfang in den Hörgewohnheiten der Band nahm. Von Woodkid über Django Django bis hin zu James Murphy wurde alles kreuz und quer konsumiert, was sich als stimmungstauglich und inspirierend erwies. Hinzukam die neu entdeckte Lust am Herumexperimentieren mit Samples aus einer umfangreichen Ethno-Platten-Sammlung.

hybrisMit Leichtigkeit hält „Hybris“ das für Yalta Club typische Tempo und hebt dabei die Dynamik der Band in neue, ungeahnte Höhen. Ob Tracks wie „Love“ und „The Door“, die bereits auf der vorangeschobenen „Midas“-EP zu finden waren, oder die Vorabsingles „The Stars“ und „Of Mice And Gods“ – „Hybris“ besticht durch ein extrem ausgereiftes Kompositionsgeschick und Texte, die in den Tiefen der menschlichen Mystik verwurzelt sind. Hinfort ist der zwar sympathische, manchmal aber eben auch naiv wirkende Charme von Yalta Clubs Backkatalog. An dessen Stelle treten nun Pathos, Reife und Finesse. Einziger Wehmutstropfen ist die doch teils schlechte Abmischung der Platte. Diese führt beispielsweise bei dem Track „Exile“ dazu, dass sich die Stimme von Sänger Geoff in einer seltsam anmutenden Zwischenebene verliert, übertönt von Bläserchören und einem schallernden Schlagzeug. Auch anderen Songs wird die Magie all jener kleinen Spielereien geraubt, die Yalta Club eigentlich in sie eingewoben haben. Schade, ist die Band doch vor allem für ihre Livetauglichkeit bekannt. Nun aber wird sie hier und da etwas von Mix und Master plattgewalzt.



Um ein CD-Exemplar von Yalta Clubs „Hybris“ zu ergattern, das uns Off The Record zur Verfügung gestellt haben, könnt ihr wie folgt an der entsprechenden Verlosung teilnehmen.

Möglichkeit 1: Liket unsere Facebookseite und das dort befindliche Gewinnspielfoto. Jede weitere Auseinandersetzung mit dem Foto (Öffentliches Teilen oder Kommentieren) führt dazu, dass euer Name ein weiteres Mal in die entsprechende Lostrommel gelangt.

Möglichkeit 2: Schickt uns eine Mail mit dem Betreff „Yalta Club“ an kontakt.ehin@gmail.com. (Dies dürft ihr auch tun, wenn ihr bereits über Facebook mitgemacht habt.)

Teilnahmeschluss ist der kommende Mittwoch, der 11.01.2017.
Die Ermittlung des Gewinners erfolgt per Zufall. Wir verschicken unsere Preise nur innerhalb Deutschlands und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Viel Erfolg!

Weitere Infos zu Yalta Club gibt es hier:
Offizielle Website | Facebookseite | Soundcloud | Interview bei Kultmucke

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: